Warum du nicht abnimmst –
obwohl du alles richtig machst
Du isst weniger, bewegst dich mehr und trotzdem zeigt die Waage kein Ergebnis. Es liegt nicht an deiner Disziplin. Und es liegt auch nicht in deinem Kopf.
„Stell dir vor, du machst seit Jahren alles richtig – und dein Körper macht trotzdem nicht mit. Ich kenne dieses Gefühl. Ich habe es fast drei Jahrzehnte lang gelebt."
Wenn du gerade diesen Artikel liest, bist du wahrscheinlich nicht das erste Mal an diesem Punkt. Du hast schon Diäten ausprobiert. Du weißt, was Kalorien sind. Du hast Sport gemacht, mehr Gemüse gegessen, Kohlenhydrate reduziert, Zucker gestrichen. Vielleicht hast du sogar Blutuntersuchungen machen lassen – und die kamen zurück mit: alles normal.
Und trotzdem nimmst du nicht ab. Trotzdem bist du erschöpft. Trotzdem fühlt sich dein Körper an wie einer, der gegen dich arbeitet.
Dieser Artikel ist für genau diesen Moment. Ich möchte dir erklären, was wirklich passiert – und warum der Grund dafür sehr wahrscheinlich nichts mit Disziplin zu tun hat.
Das Versprechen, das nicht aufgeht
Die Gleichung klingt so simpel: weniger essen, mehr bewegen, abnehmen. Wir kennen sie alle. Und für viele Menschen funktioniert sie auch – zumindest eine Zeit lang.
Aber es gibt Frauen, für die diese Gleichung schlicht nicht stimmt. Frauen, die tatsächlich wenig essen und sich trotzdem nicht wohlfühlen in ihrem Körper. Frauen, denen man nicht glaubt, weil „Mathematik nun mal Mathematik ist". Frauen, die irgendwann aufhören zu erklären, weil der Blick des Gegenübers bereits sagt: Du machst irgendetwas falsch.
Ich war eine dieser Frauen.
Das Problem liegt nicht beim Willen. Das Problem liegt in einem Körper, der biochemisch aus dem Gleichgewicht geraten ist – aus einem Grund, der in keiner Standard-Blutuntersuchung auftaucht und den die wenigsten Ärzte von sich aus ansprechen.
Wenn Hormone das Steuer übernehmen
Unser Körper reguliert Hunger und Sättigung über zwei Hormone: Leptin und Ghrelin. Leptin sagt deinem Gehirn: „Wir haben genug, hör auf zu essen." Ghrelin sagt: „Ich habe Hunger, ich will mehr."
Wenn diese beiden aus dem Gleichgewicht geraten, hat Willenskraft schlicht keine Chance. Dein Gehirn bekommt das Signal: Hunger. Und zwar nicht das leichte „ich könnte jetzt was essen"-Gefühl, sondern echten, biologisch gesteuerten Hunger. Den du nicht einfach ignorieren kannst, weil du ja „Disziplin haben" willst.
Dazu kommt ein drittes Hormon, das oft vergessen wird: Cortisol. Cortisol ist das klassische Stresshormon – aber es wird auch dann ausgeschüttet, wenn dein Körper glaubt, er steckt in einer Dauerbelastung. Chronisch hohe Cortisolspiegel haben eine sehr konkrete Wirkung: sie fördern die Einlagerung von Fett – und zwar besonders im Bauchbereich.
- Du isst nichts Besonderes – und trotzdem steigt das Gewicht
- Du hast Heißhunger, der sich nicht logisch erklären lässt
- Das Bauchfett wächst, obwohl du insgesamt nicht viel isst
- Sport bringt keine oder nur kaum sichtbare Ergebnisse
- Du bist tagsüber erschöpft, obwohl du ausreichend schläfst
Wenn dir mehrere dieser Punkte bekannt vorkommen: das ist kein Zufall. Das ist dein Körper, der ein Signal sendet.
„Dein Körper versucht dir etwas zu sagen. Er lügt nicht. Er funktioniert – nur anders, als du es erwartest."
Ella v. RossbergWarum Ärzte es übersehen
Ich habe in den letzten Jahren mehr Arztpraxen von innen gesehen als ich zählen kann. Internisten, Gynäkologen, Endokrinologen, Ernährungsmediziner, Psychosomatiker, Psychologen, Psychiater und auch Zahnärzte. Ich hatte Burnout-Diagnosen bekommen, Antidepressiva verschrieben, Hormontherapien versucht. Alles testen lassen, was man testen kann.
Und immer wieder: Ihre Werte sind unauffällig.
Das Problem ist, dass das Medizinsystem bestimmte Dinge routinemäßig testet – und andere nicht. Nicht weil Ärzte unwillig wären, sondern weil es ein Bild gibt, nach dem gesucht wird. Und wenn du nicht in dieses Bild passt, fällst du durch das Raster. Und was mich noch viel mehr verletzt hat: ich landete bei jedem dieser Ärzte in ihrer Schulade "dicke Frau, die einfach zu viel isst". Ich hätte heulen, schreien, wütend werden können - und war doch immer wieder zutiefst verletzt und am Schluss einfach nur resigniert und still. Voller Scham und Verzweiflung.
Und Frauen zwischen 35 und 55 haben noch eine weitere Ausgangslage: Hormonelle Veränderungen in der Perimenopause können viele Symptome erklären – und werden daher oft als Erklärung herangezogen, auch wenn die eigentliche Ursache woanders liegt.
Was die meisten nicht wissen: Es gibt eine körperliche Ursache, die bei Frauen nicht systematisch untersucht wird – die zu hormonellem Ungleichgewicht, Gewichtsproblemen und chronischer Erschöpfung führt, die sich in Blutuntersuchungen nicht zeigt, und die in den meisten Praxisgesprächen nie angesprochen wird. Nicht weil sie selten ist. Sondern weil das Krankheitsbild bei Frauen so anders aussieht als in den Lehrbüchern.
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Jetzt kostenlos testen → Kostenlos · Keine Verpflichtung · Sofortige AuswertungWas Erschöpfung mit dem Gewicht zu tun hat
Viele Frauen, die mit unerklärlichem Gewicht kämpfen, berichten auch von einer Erschöpfung, die sich nicht wegschlafen lässt. Man schläft acht Stunden – und wacht genauso müde auf wie man eingeschlafen ist. Der Nachmittag wird zur Überlebensfrage. Konzentration kostet doppelte Kraft. Und man fragt sich irgendwann: Bin ich einfach zu schwach? Zu sensibel?
Nein. Du bist nicht zu schwach.
Erschöpfung und Gewicht hängen über dieselben Mechanismen zusammen, die ich oben beschrieben habe. Wenn der Körper in einer Art dauerhafter Belastungsreaktion ist, dann greift er auf Energie anders zurück. Er versucht, so viel wie möglich zu sparen – weil er glaubt, er braucht es.
Das Ergebnis: du schläfst, aber du erholst dich nicht wirklich. Und dein Stoffwechsel läuft auf Sparflamme.
Die Verbindung, die niemand benennt
Es gibt eine Verbindung zwischen bestimmten nächtlichen Körperprozessen und dem hormonellen Ungleichgewicht am Tag. Eine Verbindung, die in der Fachliteratur gut dokumentiert ist – die aber im normalen Praxisalltag so gut wie nie Thema ist, wenn eine Frau mit Gewichtsproblemen und Erschöpfung kommt.
Das liegt nicht an böser Absicht. Es liegt daran, dass das klassische Bild dieses Zusammenhangs ein ganz anderes ist. Und weil Frauen – gerade in dieser Lebensphase – anders betroffen sind. Stiller. Weniger offensichtlich. Leichter zu übergehen.
Ich habe fast 30 Jahre gebraucht, um diese Verbindung zu verstehen. Und als ich sie endlich verstanden hatte, ergab plötzlich alles einen Sinn – die Erschöpfung, das Gewicht, die normalen Blutwerte, die Jahre ohne Antwort.
Ich bin kein Arzt. Ich bin eine Frau, die lange gesucht hat. Ich habe Burnout-Diagnosen bekommen, Antidepressiva genommen, Hormontherapien versucht. Ich habe Heilpraktiker aufgesucht, meine Ernährung komplett umgestellt, mich auf Schwermetalle testen lassen. Alles hat kurzfristig etwas gebracht – und nichts hat das eigentliche Problem gelöst.
Die Auflösung kam nicht aus einer Klinik. Sie kam durch einen jungen Arzt im Familienumfeld – der eine Frage stellte, die mir vorher nie gestellt worden war. Diese Frage hat alles verändert.
Ich schreibe hier nicht, um dir zu sagen, was du tun sollst. Ich schreibe, weil ich selbst so lange gesucht habe – und weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man endlich eine Erklärung bekommt.
Was du jetzt tun kannst
Wenn du dich in diesem Artikel wiedererkannt hast – in der Erschöpfung, im Gewicht, in den normalen Blutwerten, im Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, das aber niemand findet – dann gibt es einen ersten Schritt, den du von zu Hause aus machen kannst.
Ich habe einen kostenlosen Selbst-Check entwickelt: 12 Fragen zu Symptomen, die bei Frauen zwischen 35 und 55 häufig zusammen auftreten und auf einen gemeinsamen Zusammenhang hinweisen. Der Check dauert etwa drei Minuten. Du bekommst sofort eine persönliche Auswertung per E-Mail – ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.
Er ersetzt keine ärztliche Diagnose. Aber er kann dir helfen, klarer zu sehen, ob das, was du erlebst, ein Muster hat – und welche Fragen du das nächste Mal mit in die Praxis nehmen solltest.
„Warum nehme ich nicht ab?"
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